Der Ciro Radweg führt mich nach Trebinje, eine sehr schöne, ruhige Stadt. Moscheen stehen neben Kirchen; die Häuser sind aus hellem Stein gebaut.

In einem Café überkommt mich dort der Heißhunger, und ich bestelle ein Eis und ein Stück Käsekuchen. Beides schmeckt fantastisch!

Auf dem glatten Plasterstein der Straßen von Trebinje rutscht mein Fahrrad in einer abschüssigen Kurve unter mir weg und ich stürze. Aua! Zum Glück trage ich nicht mehr als ein paar blaue Flecken davon.
Gut gestärkt und mit einer leicht schmerzenden Hüfte verlasse ich Trebinje und finde etwa eine Stunde später einen herrlich gelegenen Zeltplatz.

Die untergehende Sonne strahlt die jungen Blätter einer alten Buche an. Ein Mann auf einem Traktor fährt vorbei und grüßt mich. Die Enten auf dem Fluss vor dem Zeltplatz quaken genüsslich. Alles ist gut.


